Chihuahua oder Muffin? Wie die EU künstliche Intelligenz regulieren will

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Künstliche Intelligenz dringt in viele Lebensreiche ein - mit Chancen und Risiken. Die EU-Kommission will KI regulieren.
Künstliche Intelligenz verändert die Welt. KI-Technologien ziehen ein in Produktionshallen und persönliche Lebensräume. KI öffnet Entwicklungsperspektiven für Unternehmen und Bürger*innen, kann aber auch Ängste auslösen. Der Mensch als Gefangener eines ‚elektronischen Superhirns“: So weit soll es in Europa nicht kommen. Im April 2021 hat die Europäische Kommission weltweit die erste Regulierung für Künstliche Intelligenz vorgestellt. Aber lässt sich KI überhaupt regulieren? Und wo könnte diese neue Basis-Technologie künftig zum Einsatz kommen?
Schon heute gibt es zahlreiche Anwendungen. Von der KI- gesteuerten Musikauswahl für die Playlist über den passenden Jeans-Fit beim Onlinekauf bis zu Behandlungsvorschlägen einer Medizin-App bei körperlichen Schmerzen. Gesundheits-Apps zum Beispiel sind sehr beliebt, aber umstritten. Weil sie möglicherweise Anwender*innen fehlinformieren oder in falscher Sicherheit wiegen können. Die EU-Kommission will KI-Medizinprodukte zulassen, aber als „Hochrisiko“-KI einstufen. Andere KI-Systeme, die soziales Verhalten von Menschen verfolgen, bewerten und bestrafen, sollen anders als in China in der EU als ‚unannehmbares Risiko“ verboten werden. Mit der zunehmenden Verbreitung von KI müssen Staaten Stellung beziehen. Sie müssen gesellschaftliche Chancen und Risiken dieser Technologie gegeneinander abwägen - eine nicht immer einfache Grenzziehung.

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