Wenn Flüchtlingsschutz an Grenzen stößt - 70 Jahre Genfer Konvention

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Seit 70 Jahren stehen Flüchtlinge unter dem Schutz der Genfer Konvention. Viele Staaten missachten diese Rechte.
Am 28. Juli 1951 haben die Vereinten Nationen Geschichte geschrieben. Auf einer Sonderkonferenz in Genf unterzeichneten sie ein völkerrechtliches Abkommen, das Flüchtlingen erstmals grundlegende Rechte einräumt. Wer wegen Religion, Rasse, Nationalität, politischer Überzeugung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe verfolgt wird, genießt durch die Genfer Flüchtlingskonvention Schutz.
Zwar sind weltweit so viele Menschen wie noch nie auf der Flucht. Doch 70 Jahre nach der Verabschiedung besteht der Schutz für geflüchtete Menschen oft nur auf dem Papier. Das zeigt sich zum Beispiel im Mittelmeer, wo Geflüchtete wochen- und monatelang auf Booten ausharren müssen, weil sich einzelne Staaten gegen die Aufnahme abschotten. Der EU werden schwere Verstöße gegen die Genfer Konvention zur Last gelegt.
Aufgenommen werden sie vor allem in den ärmsten Ländern der Erde, etwa in Uganda. Dort leben Flüchtlinge in Dörfern statt in Camps, dürfen arbeiten und sich ein Leben aufbauen. Leicht ist das Leben für die oftmals traumatisierten Menschen dennoch nicht - auch weil viele Einheimische die Flüchtlinge beneiden.

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